R. STAHL 9186/12-11-11 ISpac Lichtwellenleiter-Trennrepeater

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Produktinformationen

Produktfamilie: ISpac

Der R. STAHL 9186/12-11-11 ist ein Lichtwellenleiter-Trennrepeater aus der ISpac-Produktfamilie, der als Kommunikationsmodul für die galvanische Entkopplung und Signalumwandlung in industriellen Feldbusnetzen dient. Das Gerät wandelt elektrische RS-485-Signale in optische Signale mit einer Wellenlänge von 850 nm um und ermöglicht eine störungsfreie Datenübertragung über Multimode-Glasfaserkabel. Durch den Einsatz optischer Signalwege werden Potenzialverschleppungen und elektromagnetische Störungen zuverlässig vermieden. Die Baugruppe wird mit einer Nennspannung von 24 V DC betrieben, unterstützt einen Betriebsspannungsbereich von 18 bis 31,2 V DC bei einer Stromaufnahme von 100 mA und ist für die Montage auf Standard-35-mm-DIN-Schienen (NS 35/15, NS 35/7.5) sowie auf dem pac-Bus-System ausgelegt.

Für den physikalischen Anschluss verfügt das Modul über eine 9-polige SUB-D-Buchse für die elektrische RS-485-Schnittstelle sowie über zwei ST-Buchsen (BFOC/2.5) für die optischen Sende- und Empfangskanäle. Unterstützt werden die Feldbusprotokolle PROFIBUS DP, Modbus RTU und das R. STAHL ServiceBus-System mit einstellbaren Übertragungsraten von 9,6 kbit/s bis 1,5 Mbit/s. Die Inbetriebnahme und Konfiguration erfolgen vollständig softwarefrei direkt am Gehäuse über Hardware-DIP-Schalter, mit denen Übertragungsrate, Busabschluss und Betriebsmodi eingestellt werden. Da die Einstellungen rein hardwarebasiert gespeichert sind, lässt sich ein Austauschgerät durch einfaches Übernehmen der DIP-Schalter-Stellungen des Altgeräts schnell in Betrieb nehmen, wobei ABC Industrial Parts Anwender bei der Bereitstellung passender Ersatzmodule unterstützt.

Zur Diagnose und Überwachung bietet der R. STAHL 9186/12-11-11 vier Front-LEDs sowie einen integrierten Störmeldekontakt zur zentralen Erfassung von Leitungs- und Versorgungsfehlern. Bei Störungen im laufenden Betrieb bilden die Überprüfung der 24-V-DC-Einspeisung, der optischen ST-Steckverbinder, der Glasfaserleitungen sowie der RS-485-Verdrahtung und DIP-Schalter-Stellungen die ersten Schritte der Fehlersuche. Da interne Elektronikschäden oder Platinenfehler nicht vor Ort instandgesetzt werden können, stellt der Austausch gegen eine geprüfte Ersatzbaugruppe über ABC Industrial Parts den schnellsten Weg zur Wiederherstellung der Anlagensicherheit dar.

Technische Daten

HerstellerR. STAHL
Teilenummer9186/12-11-11
ProduktfamilieISpac
KomponententypKommunikationsmodul / Trennrepeater
Versorgungsspannung24 V DC
Spannungsbereich18 – 31,2 V DC
Nennstrom100 mA
Optische Wellenlänge850 nm
Optischer AnschlussST (BFOC/2.5)
Elektrische SchnittstelleRS-485 (SUB-D 9-polig Buchse)
Unterstützte ProtokollePROFIBUS DP, Modbus RTU, R. STAHL ServiceBus
Übertragungsrate9,6 – 1500 kbit/s
Max. Übertragungsdistanz2000 m
Montageart35 mm DIN-Schiene / pac-Bus

Programmierung und Konfiguration

Die Konfiguration des R. STAHL 9186/12-11-11 erfolgt vollständig ohne spezielle Programmiersoftware oder externe Engineering-Tools. Sämtliche Betriebsparameter werden direkt über integrierte Hardware-DIP-Schalter eingestellt, die sich auf dem Modulgehäuse befinden.

Über die DIP-Schalter lassen sich die benötigte Übertragungsrate im Bereich von 9,6 kbit/s bis 1,5 Mbit/s auswählen, der integrierte Busabschluss für die RS-485-Schnittstelle aktivieren sowie die spezifischen Betriebsmodi des Feldbusnetzes festlegen. Die eingestellten Schalterpositionen bleiben dauerhaft und ohne Batteriepufferung erhalten, was die Wartung vereinfacht.

Kommunikation und Systemintegration

Für die Einbindung in bestehende Feldbusarchitekturen stellt der R. STAHL 9186/12-11-11 eine galvanisch getrennte Schnittstellenkonvertierung bereit. Elektrisch wird das Modul über eine 9-polige SUB-D-Buchse an das RS-485-Netzwerk angeschlossen. Die optische Anbindung erfolgt über zwei robuste ST-Buchsen (BFOC/2.5) für getrennte Sende- und Empfangskanäle.

Das Modul unterstützt die Protokolle PROFIBUS DP, Modbus RTU sowie das R. STAHL ServiceBus-System. Unter Verwendung von Multimode-Glasfaserkabeln erlaubt die optische Übertragung bei 850 nm Reichweiten von bis zu 2.000 Metern (bei 62,5/125 µm Glasfaser) bzw. bis zu 1.600 Metern (bei 50/125 µm Glasfaser). Die Montage kann wahlweise auf einer Standard-35-mm-DIN-Schiene oder über das pac-Bus-System zur vereinfachten Energieverteilung erfolgen.

Diagnose und Statusanzeige

Der Lichtwellenleiter-Trennrepeater bietet eine direkte optische Zustandsüberwachung über vier LED-Anzeigen an der Modulfront. Diese informieren in Echtzeit über die Versorgungsspannung, die optische Verbindungsqualität und den aktiven Datenverkehr.

Zusätzlich zur visuellen Anzeige verfügt das Gerät über einen integrierten Störmeldekontakt (Relaisausgang). Dieser Signalkontakt schaltet bei einem Ausfall der Hilfsenergie oder bei Störungen auf der optischen Übertragungsstrecke und ermöglicht so die Einbindung in zentrale Leitstand- und Alarmsysteme.

Status-LED-Anzeigen

LEDFarbe/StatusBedeutung
PWRGrün - Dauerhaft / AusGrün: Hilfsenergieversorgung betriebsbereit; Aus: Keine Stromversorgung oder interner Hardwarefehler
ERRRot - Dauerhaft / AusRot: Fehler auf der LWL-Strecke, fehlende optische Eingangsleistung oder Leitungsunterbrechung; Aus: Normaler Betrieb
RxDGelb - BlinkendGelb blinkend: Datenempfang über die elektrische RS-485-Schnittstelle
TxDGelb - BlinkendGelb blinkend: Datensendung über die optische LWL-Schnittstelle / RS-485-Schnittstelle

Austausch und Ersatzteile

Beim Austausch eines R. STAHL 9186/12-11-11 Moduls muss sichergestellt werden, dass die DIP-Schalter-Positionen des Neugeräts exakt mit denen des zu ersetzenden Moduls übereinstimmen. Da keine Software-Programmierung erforderlich ist, bestimmt die Schalterstellung direkt die Baudrate, den Busabschluss und den Betriebsmodus.

Vor dem Anstecken der optischen ST-Steckverbinder sollten die Faserendflächen auf Sauberkeit geprüft werden, um Dämpfungsverluste auf der LWL-Strecke zu vermeiden. Nach dem Aufrasten auf die DIN-Schiene oder den pac-Bus und dem Anlegen der 24-V-DC-Spannung ist das Modul sofort betriebsbereit.

Haeufig gestellte Fragen

Wie wird der R. STAHL 9186/12-11-11 Trennrepeater konfiguriert?

Die Konfiguration erfolgt rein hardwarebasiert über DIP-Schalter direkt am Gehäuse. Es wird keine spezielle Software benötigt, um Übertragungsrate, Busabschluss und Betriebsmodus einzustellen.

Welche Distanzen können mit diesem LWL-Modul überbrückt werden?

Über Multimode-Glasfaserkabel bei 850 nm Wellenlänge werden Entfernungen von bis zu 2.000 Metern mit 62,5/125 µm Glasfasern und bis zu 1.600 Metern mit 50/125 µm Glasfasern erreicht.

Welche Feldbusprotokolle werden unterstützt?

Das Modul unterstützt PROFIBUS DP, Modbus RTU sowie das R. STAHL ServiceBus-System bei Übertragungsraten von 9,6 kbit/s bis 1,5 Mbit/s.

Welche Versorgungsspannung benötigt das Gerät?

Der R. STAHL 9186/12-11-11 wird mit einer Nennspannung von 24 V DC betrieben. Der zulässige Betriebsspannungsbereich liegt zwischen 18 und 31,2 V DC bei einer Stromaufnahme von 100 mA.

Wie signalisiert das Modul Fehler auf der Lichtwellenleiterstrecke?

Ein Fehler auf der LWL-Strecke oder eine fehlende optische Eingangsleistung wird durch die rot leuchtende ERR-LED an der Frontseite angezeigt. Zudem schaltet der eingebaute Störmeldekontakt zur externen Signalisierung.

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